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Spielen

von Jana Kozewa |

»…der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« (Friedrich Schiller)
Unser Alltag, unser Leben in und mit unserer Gesellschaft ist geprägt von Leistungsdruck, Anpassung und dem Bestreben nach »funktionieren« auf der einen Seite, und dem Suchen nach einer sogenannten Work–Life–Balance auf der anderen Seite. Wie schaffen wir diesen Spagat? Wie schaffen wir es noch, wir selbst zu bleiben? Wie schaffen wir es, unsere wilde, lustvolle, kreative Seite nicht zu verlieren?
 
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Spannung in der Improvisation

von Robert Munzinger |

Als ich eine Zeit lang nach meinen Vorstellungen an der Vagantenbühne in Berlin, bei denen ich klassisches Sprechtheater spielte, noch mal kurz ins Ratibortheater gegangen bin, war mir aufgefallen, wie unterschiedlich das Publikum auf Improtheater reagiert, verglichen mit den Zuschauern an der Vagantenbühne. Ich war um ca. 21:40 Uhr fertig dort, und kurz nach 22 Uhr im Ratibor. Dort liefen dann oft noch die letzten 20 Minuten der Gorilla-Shows. Was war der Unterschied?

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Herausforderungen

von Barbara Klehr |

Heraus! Aus einer Komfortzone, aus einem Raum den ich gut kenne. Das Wort »Forderung« impliziert etwas von außen Kommendes, möglicherweise etwas Unbequemes und nicht unbedingt meine eigene Entscheidung.
Auf der Improbühne erleben wir Gorillas Herausforderungen in Form von Aufgaben, die wir einander stellen.
 
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Frauen & Impro

von Marie Wellmann |

Marie ist die Büro-Chefin der Gorillas und saß mit Ramona (Spielerin, Improschule-Leiterin und Sisters of Comedy-Anstifterin) auf ein Käffchen zusammen. Marie erzählte von ihrer Kolumbienreise und wie sie dort für Impro-Spielerinnen ein Seminar gab zu »Frauen und Impro«. Marie, die Impro »nur« vom Zuschauen kennt, entpuppte sich einmal mehr als sehr genaue Beobachterin und als Ramona fragte: Schreibst du uns darüber einen Fokus? war ihre Antwort: JA GENAU. UND hier ist er:

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Veränderung

von Leon Düvel |

Der Herbst ist da, endlich! Die Blätter fallen - die Pilze wachsen. Das Eine geht, das Andere kommt. Dramatik und Dramaturgie entstehen nur durch Veränderung. Durch Wandel, Wechsel und Widerstände. Veränderung braucht aber als Gegenpol Beständigkeit. Yin und Yang. In der Impro-Szene müssen wir also erst mal etwas Klares etablieren, um es überhaupt wandeln zu können. Das bedeutet: starke Angebote machen. Definieren: Wer bin ich, wer bist du, wie ist unsere Beziehung? 

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