Blog

Blog

Wie viel Struktur braucht Impro?

von Luise Schnittert |

Immer wieder stellt sich mir die Frage: Wie viel müssen wir proben? Wie viel Struktur brauchen wir? Was wollen wir festlegen? Gerade was die Themen Storytelling und Genre-Arbeit angehen.
Die Meinungen dazu gehen auseinander: Wo fängt Impro an und wo hört es auf? Ist es denn dann noch Impro, wenn wir Strukturen, Storytelling-Bausteine, festen Archetypen (Charaktere) etc. nutzen? »Zu kopfig!«, sagen viele, zu viel routiniertes »Runterspielen« und zu wenig spontan

Weiterlesen …

Schauspiel

von Michael Wolf |

Liebe Improspieler, unsere Bewegung vergrößert sich zusehendes. Immer mehr Menschen begeistern sich fürs Improvisationstheater. Landauf, landab werden Kurse und Improcamps angeboten. Immer mehr Gruppen entstehen und immer mehr Vorstellungen suchen ihr Publikum.

Weiterlesen …

Kostüme

von Christoph Jungmann |

Meine Überlegungen beziehen sich vor allem auf öffentliche Aufführungen, und die stehen ja sicher für einige oder auch viele von Euch irgendwann an. Es beginnt mit der Frage: was anziehen für den gesamten Abend, also quasi als Grundausstattung? Sich »kostümieren« oder einfach so auf die Bühne schlappen? Ich denke, beides hat etwas für sich, wobei ich das ganz coole »ich lass das an, was ich eh gerade trage« inzwischen ein bisschen problematisch finde. Die Cracks aus Nordamerika, bei denen ich das erstmals sah und die das immer noch so machen, können sich das Understatement meist leisten, weil ihr Impro-Können groß genug ist. In manchen Fällen aber kann das ganz und gar Private ein mangelndes Bewusstsein oder um es vielleicht etwas altmodisch pathetisch zu sagen: mangelnden Respekt gegenüber der Bühne als einem besonderen Ort zum Ausdruck bringen.

Weiterlesen …

Der Inhalt sind wir

von Inbal Lori |

Wenn niemand unsere Dialoge schreibt, wenn keiner uns inszeniert oder darüber entscheidet, wie wir das machen was wir machen, dann heißt das vor allem eines: Wir selbst sind der Inhalt dessen, was wir improvisieren. Alles was wir sind, was wir wissen, was wir lieben, hassen, denken, was wir gehört oder erfahren haben – all das kann und sollte berechtigtes Material für unsere Improvisationen sein.

Weiterlesen …

Spielen

von Jana Kozewa |

»…der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« (Friedrich Schiller)
Unser Alltag, unser Leben in und mit unserer Gesellschaft ist geprägt von Leistungsdruck, Anpassung und dem Bestreben nach »funktionieren« auf der einen Seite, und dem Suchen nach einer sogenannten Work–Life–Balance auf der anderen Seite. Wie schaffen wir diesen Spagat? Wie schaffen wir es noch, wir selbst zu bleiben? Wie schaffen wir es, unsere wilde, lustvolle, kreative Seite nicht zu verlieren?
 
Weiterlesen …