Blog Archiv

2020

Die 3 Ebenen der Kommunikation (oder: Die Psychologie der Bühnen-Impro)

von Leon Düvel |

Was machen wir eigentlich auf der Bühne neben dem Theaterspielen? Und was unterscheidet unsere Darbietung von einem geprobten Stück? Ganz klar: Wir »schreiben« eine Geschichte und spielen sie im selben Moment. An diesem speziellen Ort mit genau jenen Kollegen und diesem Publikum. Und deshalb reicht es nicht, wenn wir uns nur auf den Austausch unserer Figuren konzentrieren. Nein, wir kommunizieren zur selben Zeit mit den Mitspielern und dem Publikum. Ich habe versucht, genau das aufzudröseln (wird das so geschrieben?) und hier sind sie, die 3 Ebenen der Kommunikation:

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Impro online machen - geht das?

von Thomas Chemnitz |

Die Vorstellung, einen Improkurs online zu machen war ,erstmal komisch für mich. Klar, ist schließlich eine Veränderung, und Veränderungen machen Angst, selbst dem erfahrenen Improspieler und -lehrer… Aber ich war auch neugierig. Und wer, wenn nicht wir Improleute, geht am besten mit dem um, was im Moment ist? Und das ist nun mal gerade die Verlagerung des Soziallebens ins Internet.

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Impro-Podcasts: Und was hört ihr so?

von Barbara Klehr |

Angefangen hat die Reihe der Improspielerin und Kommunikations-Trainerin Claudia Hoppe vor knapp sieben Jahren, und der Titel ihres ersten Podcasts war durchaus ambitioniert: »Der ideale Impro-Spieler«. Seitdem beleuchtet Claudia kontinuierlich das Thema Impro - in Berlin, Deutschlandweit und international...

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Plateaus - Wie man das Gefühl beim Improspiel nicht weiterzukommen überwindet

von Dan Richter |

Für so gut wie jeden, der anfängt, sich mit Improtheater zu beschäftigen, ist die Erfahrung befreiend, freudig, geradezu therapeutisch. Es ist, als habe man eine neue Welt betreten, eine Welt, in der alles möglich ist. Um sich diese Welt zu erschließen, genügt es, einen Schalter in der Denkweise umzulegen – vom skeptischen Abwarten zum fröhlich-akzeptierenden »Au ja!«

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(Kommentare: 1)

Negativität

von Robert Munzinger |

Oft leiden Geschichten und Charaktere unter Negativität. Dann sieht man auf der Bühne Figuren, die schlecht drauf sind, еs wird viel gestritten oder rumgemeckert, kein Charakter formuliert ein positives Ziel. Das kann natürlich durchaus mal passieren, aber es ist nicht abendfüllend.

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Was bleibt?

von Barbara Klehr |

In den letzten Wochen ist ein lieber Musikerkollege von mir gestorben. Anlässlich seines Todes hat seine Freundin Bekannte und Freunde zu sich eingeladen. Das war eine lebendige, freundliche, lebensbejahende Runde die da zusammenkam, es ergaben sich interessante Gespräche zum Thema Vergänglichkeit. Wie unterschiedlich wir darüber denken!

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Stille aushalten und wirken lassen

von Björn Harras |

Improszenen sind oft voll beladen mit Aktionen und Informationen. Jede will die Szene vorantreiben und dass sie irgendwie auch gut wird. Das ist total verständlich, allerdings kann es dabei leicht passieren, dass der Fokus der eigentlichen Szenen verloren geht. Dabei hilft oftmals ein kurzes Innehalten. Nicht den nächsten Gedanken ausspucken, oder dem nächsten Handlungsimpuls sofort folgen, sondern bewusst das eben Getane sacken und wirken lassen, nochmal nachspüren.

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