Blog Archiv

2018

Frauen & Impro

von Marie Wellmann |

Marie ist die Büro-Chefin der Gorillas und saß mit Ramona (Spielerin, Improschule-Leiterin und Sisters of Comedy-Anstifterin) auf ein Käffchen zusammen. Marie erzählte von ihrer Kolumbienreise und wie sie dort für Impro-Spielerinnen ein Seminar gab zu »Frauen und Impro«. Marie, die Impro »nur« vom Zuschauen kennt, entpuppte sich einmal mehr als sehr genaue Beobachterin und als Ramona fragte: Schreibst du uns darüber einen Fokus? war ihre Antwort: JA GENAU. UND hier ist er:

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Veränderung

von Leon Düvel |

Der Herbst ist da, endlich! Die Blätter fallen - die Pilze wachsen. Das Eine geht, das Andere kommt. Dramatik und Dramaturgie entstehen nur durch Veränderung. Durch Wandel, Wechsel und Widerstände. Veränderung braucht aber als Gegenpol Beständigkeit. Yin und Yang. In der Impro-Szene müssen wir also erst mal etwas Klares etablieren, um es überhaupt wandeln zu können. Das bedeutet: starke Angebote machen. Definieren: Wer bin ich, wer bist du, wie ist unsere Beziehung? 

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Nimm's persönlich

von Billa Christe |

Ich finde, wir müssen mehr aus uns heraus schöpfen, mit Leichtigkeit. Mehr das Gelebte auf die Bühne bringen. Mit Leichtigkeit. Jeden Tag stehen wir Herausforderungen gegenüber, die wir mehr oder weniger gut meistern. Der Alltag mit seinen großen und kleinen Herausforderungen kann Inspiration sein für dich und deine/n Spielpartner/in. Das Publikum fühlt sich abgeholt und du gibst authentisch das Gefühl wieder. Ich finde es immer schön, wenn sowas mit auf die Bühne genommen wird. Ja, mit auf die Bühne. Wir sind Volkstheater. Wir spiegeln das Volk!

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Beobachten

von Karin Werner |

Ich liebe es, Leute zu beobachten. Wie gehen die, wie suchen sie sich einen Platz im Café, haben sie einen Tick, lächelt das Gesicht eher oder gehen die Mundwinkel in der Entspannung nach unten? Wie trinken sie ihren Kaffee, wie rauchen sie. Was auch immer, ich könnte stundenlang zusehen. Stimmen, Dialekte, Akzente, Gesten…

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Four Days in Galway (oder was ich alles über Irland lernte)

von Leon Düvel |

Freitag
Es geht los: Mit Ryanair nach Dublin und dann mit dem Coach (zu deutsch: Bus) einmal quer durch Irland. Da gibt es einiges zu sehen. Grüne Wiesen, grüne Sträucher, grüne Bäume. Dazwischen schwarz-weiße Friesen-Rinder und natürlich diese niedrigen Steinmauern. Alte krumme Gebilde, die dem Land das spezielle Flair verleihen.
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(Kommentare: 2)

Vorschläge

von Christoph Jungmann |

Na, das ist so eine Sache. Ich glaube, das Thema Vorschläge wird eher unter- als überschätzt und dennoch sind sie nicht immer wichtig. Hört sich widersprüchlich an und ist es auch, ich versuche es zu erklären.

 

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Über das Ego - in Impro, Theater (und Leben)

von Thomas Chemnitz |

Ich habe in meinem nun schon 30-jährigen Berufsleben immer unter jenen Schauspielerkollegen gelitten, die auf der Bühne schonungslos ihr Ego auslebten (meist waren es übrigens Männer). War und ist für mich doch Theater in erster Linie ein Miteinander statt Gegeneinander. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich auch deshalb unter diesen Kollegen gelitten, weil sich mein eigenes Ego von ihrer offensiven Art unterdrückt fühlte.

 

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Hinter den Kulissen: Mein Praktikum bei der IMPRO 2018

von Denise Banicke |

Ich bin Denise, bin 21 Jahre alt und besuche bereits seit mehreren Jahren die Shows der Gorillas. Seit 2017 nehme ich auch regelmäßig an den angebotenen Kursen ihrer Improschule teil. Dadurch erfuhr ich von dem geplanten Improfestival...

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Kim Clark

von Luise Schnittert |

Den Fokus des Monats möchte ich meinem guten Freund Kim Clark widmen.

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Lampenfieber

von Lutz Albrecht |

Schweiß rinnt dir den Nacken runter, Schwindel übernimmt die Kontrolle deiner Knie, dein Herz klopft, dein Brustkorb wird eng und verschnürt dir den Atem.

Flucht oder Angriff?

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Zusammenarbeit und Koexistenz

von Maja Dekleva Lapajne |

Wenn im März der Winter so langsam zu Ende geht, ist es Zeit für ein Event, das zu meinen liebsten und für mich einflussreichsten gehört - für meine Arbeit und mein Leben überhaupt: das internationale Festival für Improvisationstheater in Berlin.
Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, als ich 2003 zum ersten Mal ankam und zwei sehr nette, aber merkwürdige Männer mit Hüten auf dem Kopf uns am Ostbahnhof abholten; wie ich mit offenem Mund bei den Shows zusah und spielte und wie mein Herz schneller schlug vor Freude; wie ich eigentlich nicht ins Bett gehen wollte, um keinen einzigen Moment zu verpassen mit diesen unglaublichen Künstlern; wie ich lange Diskussionen führte und Unmengen an Alkohol trank, wie ich endlos feierte; wie ich von zahllosen möglichen Entwicklungen dieser Kunstform träumte und wie ich daran zu glauben wagte, dass Theater spielen mein Beruf werden könnte; wie stolz ich auf mein Land war und darauf, es auf der Bühne zu repräsentieren; wie wir uns darauf freuten, der EU beizutreten; wie ich Salat mit Balsamicoessig aß und rohe Champignons und nachts Steinofen-Pizza; wie ich Spaß daran hatte, gegen das Bombardement der USA im Irak zu protestieren; wie ich daran glaubte, dass Impro-Prinzipien die Welt ändern können.

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(Kommentare: 1)

Beeindrucken

von Karin Werner |

Ich hatte neulich einen Workshop, in dem es an diesem Abend unter anderem darum ging, zu dritt von einem Ereignis aus der eigenen Perspektive und in einer vorgegebenen Emotion zu erzählen. Die Vereinbarung war auch, dass sich das Gefühl zum Ende hin steigert und die Erzählung mit einer hohen Energie endet. Ähnlich also einer Runde beim »Großen 7«.

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Impro nervt!

von Christoph Jungmann |

Leute, heute mal eine Liste mit Dingen, die völlig nerven an Impro:
Du fängst immer wieder von vorne an. Hast Du eine schlechte Szene gespielt, ist sie verloren. Eine sehr gute Szene aber auch...

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Traut euch!

von Björn Harras |

Viele Sachen haben auf einer Impro-Bühne Platz. Sei es ein Flug durchs Weltall oder eine düstere Familienszene im Keller. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber das ist oft leichter gesagt als getan.

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