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August 2019

Kostüme

von Christoph Jungmann |

Meine Überlegungen beziehen sich vor allem auf öffentliche Aufführungen, und die stehen ja sicher für einige oder auch viele von Euch irgendwann an. Es beginnt mit der Frage: was anziehen für den gesamten Abend, also quasi als Grundausstattung? Sich »kostümieren« oder einfach so auf die Bühne schlappen? Ich denke, beides hat etwas für sich, wobei ich das ganz coole »ich lass das an, was ich eh gerade trage« inzwischen ein bisschen problematisch finde. Die Cracks aus Nordamerika, bei denen ich das erstmals sah und die das immer noch so machen, können sich das Understatement meist leisten, weil ihr Impro-Können groß genug ist. In manchen Fällen aber kann das ganz und gar Private ein mangelndes Bewusstsein oder um es vielleicht etwas altmodisch pathetisch zu sagen: mangelnden Respekt gegenüber der Bühne als einem besonderen Ort zum Ausdruck bringen.

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Der Inhalt sind wir

von Inbal Lori |

Wenn niemand unsere Dialoge schreibt, wenn keiner uns inszeniert oder darüber entscheidet, wie wir das machen was wir machen, dann heißt das vor allem eines: Wir selbst sind der Inhalt dessen, was wir improvisieren. Alles was wir sind, was wir wissen, was wir lieben, hassen, denken, was wir gehört oder erfahren haben – all das kann und sollte berechtigtes Material für unsere Improvisationen sein.

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