ARCHIV

SPRECHANGST

Durch den Spielfluss in den Redefluss kommen.
Seit 2006 bieten die Logopädin Ellinor Schunack und Barbara Klehr von »Die Gorillas« Improvisationstheater für sprechgestörte Menschen an - in Kombination mit Logopädie ein einzigartiges Angebot, das sich bewährt hat. Neben Stotterern sind auch Menschen mit Sprechangst herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website:
www.logopaedie-am-moritzplatz.de

STORYTELLING - FEMALE ROLE MODELS
Das Projekt »Storytelling - Female Role Models« wendet sich an junge geflüchtete Frauen und wird in Kooperation mit der Flüchtlingskirche und Asyl in der Kirche Berlin e.V. durchgeführt.
Regina Fabian von den Gorillas und Ursula Jenni, Theaterpädagogin, bieten drei Workshoptage zum spontanen Erzählen an. Zentrales Thema ist der Austausch über weibliche Vorbilder. Die Teilnehmerinnen können in ihrer Muttersprache erzählen und werden simultan (Arabisch, Farsi, Englisch) übersetzt.
Im Prozess des Erzählens wird gemeinsam nach künstlerischen Gestaltungsformen gesucht. Wir werden mit  Improvisation, Bewegung und Musik die entstandenen Ideen künstlerisch umsetzen. Am Sonntag 09.07.17 präsentieren wir intern die entstandenen Geschichten im Rahmen eines Erzähl-Cafés.
Termine: 10.06./08.07./09.07.2017 jeweils 10.00 - 16.00 Uhr, in der Flüchtlingskirche Wassertorstraße 22 in Berlin-Kreuzberg.
 
ACHTUNG der 2. Termintag wurde auf den 9.7.17 ebenfalls in der Flüchtlingskirche verlegt!
 
 
Das Projekt wird durchgeführt vom Gorilla Theater e.V. und gefördert durch:
 
SHOULD I STAY OR SHOULD I GO?

»Should I stay or should I go?« fragen wir uns im Laufe unseres Lebens nicht nur einmal. Die Frage kann sich auf den weiteren Verlauf eines Abends in einer Kneipe, aber auch auf eine solch essentielle Entscheidungsfindung beziehen wie: Soll ich mein Leben an dem Ort weiterführen, an dem ich gerade bin oder soll ich ihn verlassen?

Das von uns, dem Berliner Gorilla Theater e.V. initiierte Projekt, das mit Stockholms Improvisationsteater (Schweden), dem Grazer Theater im Bahnhof (Österreich), den Kollegen von Kolektiv Narobov aus Ljubljana (Slowenien) und der Lyoner Compagnie Combats Absurdes (Frankreich) großartige Kooperationspartner hat, stellt die Frage »Should I stay or should I go?« Menschen aus den unterschiedlichsten Zugehörigkeiten und in verschiedensten Lebenslagen in den fünf beteiligten Ländern.

Ein interkulturelles Projekt mit den Mitteln des Improvisationstheaters über das Bleiben und das Gehen in und zwischen europäischen Ländern, das neben Theaterabenden und Workshops in einem improvisierten Episodenfilm seinen Höhepunkt besitzt.

Im Winter 2013/14 interviewten Die Gorillas in einer mehrwöchigen Recherchephase Menschen in Berlin und Brandenburg, die sich als Transgender definieren, also ihr biologisches Mann- oder Frau-Sein in Frage stellen und gleichzeitig überlegen, ob sie in ihrem sozialen Umfeld bleiben oder ggf. mit einer neuen Identität an einem anderen Ort weiterleben wollen. Diese Interviews dienen als Grundlage für den vom Gorilla-Theater gedrehten Teil des Impro-Spielfilms.

»Should I stay or should I go?« ist ein über einen Zeitraum von zwei Jahren angelegtes Vorhaben, das im Rahmen des European Commission Culture Programme gefördert wird. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.stay-or-go.eu


Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

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TuSch

Das Projekt TuSCH Berlin www.tusch-berlin.de verbindet Berliner Schulen und Bühnen mit dem Ziel der kreativen Zusammenarbeit und kulturellen Bildung im Bereich Theater. Seit 2002 übernahmen »Die Gorillas« feste Partnerschaften und improvisierten mit großer Begeisterung bereits mit Schülern der Kopernikus-Oberschule, des Hannah-Arendt-Gymnasiums, der Ellen-Key-Schule, der Zinnowwald-Grundschule, der Clara-Grunwald-Grundschule, der Schwielowsee Grundschule und kooperieren derzeit mit der Schule am Bienwaldring.

Aktuell haben die Gorillas keine Partnerschaft und pausieren mit ihren Aktivitäten bei TUSCH.
JUST

Gemeinsam verwirklichten die Psychoonkologin Angela Tietz und Regina Fabian von »Die Gorillas« dieses einzigartige Projekt. In den von 2009 bis 2012 durchgeführten Workshops nutzten wir erfolgreich die kreativen und sozialen Möglichkeiten des Improvisationstheaters, um Kinder krebskranker Eltern im Alter von 14 bis 19 Jahren dazu einzuladen, sich über ihre persönliche Situation auszutauschen und gemeinsam zu improvisieren. 

PHILTRE

Soziokulturelles Improvisationstheaterprojekt 2009-2011
Das Ziel von »Philtre/Filter«, einem von der EU geförderten Theaterprojekt, war es, ausgewählten Orten eine tiefergehende Beachtung zukommen zu lassen, als es gängigen Medienberichten möglich wäre. Hierzu trafen sich »Die Gorillas« und die beteiligten Künstler und Sozialarbeiter für je vier Tage in dem Bezirk Marzahn-Mitte in Berlin, der Vorstadtsiedlung Hanninge in Stockholm, dem Altstadtbezirk Croix-Rousse in Lyon und der niederländischen Kleinstadt Stede Broec, um durch Gespräche und Beobachtungen Informationen, Eindrücke und Anregungen zu sammeln. Künstlerisch gefiltert flossen diese anschließend in zwei improvisierte Theatershows ein.
Unsere Partner bei diesem Projekt waren: 


»Et CoMPAGNIE Théâtre spontané« aus Lyon (Frankreich)
»Stichting Buurthuis Princensluis« aus Stede Broec (Niederlande)
»Ad lib improviserad teater« aus Stockholm (Schweden)


Begleitet wurden das Projekt vom französischen Filmemacher Jonas Marpot;


einen Ausschnitt aus der entstehenden Dokumentation finden Sie hier: www.vimeo.com/25944259